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SG BBM reist zu französischem Topteam

Für die SG BBM Bietigheim hält der elfte Spieltag der EHF Champions League eine schwere Auswärtsreise zu Brest Bretagne Handball bereit.

Mit dem 33:29-Auswärtssieg beim schwedischen Doublesieger IK Sävehof vergangenen Samstag haben die SG-Ladies den dritten Tabellenplatz in der Champions League-Gruppe A zurückerobert und erstmals in der Klubgeschichte die Teilnahme an den Playoffs klar gemacht. Um noch den direkten Einzug ins Viertelfinale zu schaffen, muss einerseits auf einen Ausrutscher des Zweitplatzierten Odense Handbold gehofft werden, vor allem aber sollten dafür die Bietigheimerinnen jedes der noch vier ausstehenden Gruppenspiele gewinnen. Die witterungsbedingte Absage des Bundesliga-Spiels gegen die HSG Bad Wildungen Vipers am Mittwochabend bescherte dem deutschen Doublesieger etwas mehr Luft in der Vorbereitung auf das schwere Duell bei Brest Bretagne Handball.

Das Team aus der Hafenstadt in der Bretagne im Nordwesten Frankreichs steht als Tabellenfünfter der Gruppe A mit elf Zählern nur einen Punkt hinter Bietigheim. Durch den 24:21-Heimsieg gegen CSM Bucuresti vergangenen Sonntag zog der amtierende französische Vizemeister nach Punkten mit den Viertplatzierten Rumäninnen gleich. Eine Woche zuvor wurde bereits DVSC Schaeffler in heimischer Halle mit 38:28 geschlagen. Diese beiden Erfolge waren allerdings die bisher einzigen Siege in der Arena de Brest. Zu Beginn der Saison unterlag der zweifache französische Meister knapp gegen die Topteams Györi Audi ETO KC (23:24) und Odense Handbold (25:26). Das Spiel gegen WHC Buducnost BEMAX endete Mitte November mit einem 20:20-Unentschieden. Nach vier Niederlagen in den ersten sechs Gruppenspielen, u.a. siegte die SG BBM im Hinspiel in Ludwigsburg Ende September mit einem starken kämpferischen Auftritt mit 34:30, sind die Französinnen in der Königsklasse seit vier Spielen ungeschlagen und holten zuletzt drei Siege.

Mit 253 Gegentoren nach Tabellenführer Györ stellt das Team um die deutsche Nationaltorhüterin Katharina Filter die zweitbeste Defensive der Gruppe. In der heimischen Division 1 steht das Team von Pablo Morel, der seinen Vertrag am Saisonende nicht verlängern und durch Raphaelle Tervel ersetzt wird, mit einem Punkt und einem Spiel weniger hinter Tabellenführer Metz auf Platz zwei, gewann jedoch am vergangenen Mittwoch mit 23:22 beim französischen Dauerrivalen.

Der Tabellenführer der deutschen Bundesliga konnte sich in den letzten Tagen über die Vertragsverlängerungen von Karolina Kudlacz-Gloc (bis 2026), Sofia Hvenfelt und Anne With Johansen (beide bis 2025) freuen. Die drei wollen gemeinsam mit ihren Kolleginnen im sechsten Duell mit dem Champions League-Finalisten von 2021 den zweiten Sieg in Folge holen. 

Anwurf ist am Samstag, 20. Januar um 18 Uhr in der Brest Arena. Geleitet wird das Spiel von den ukrainischen Schiedsrichterinnen Marina Duplii und Olena Pobedrina.

Das Match ist bei DAZN und DYN zu sehen.